Rückblick zum Jahreswechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder geht ein Jahr zu Ende, auf das wir zurückblicken können. Ein Jahr voller Entwicklungen, deren Früchte wir im nächsten Jahr erleben werden. Denn unsere Gemeinde verändert sich zum Besseren, verschiedene kleinere wie größere Projekte kommen voran.

Manche kleinere Vorhaben hat der Gemeinderat in 2025 angestoßen, etwa die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf sparsame LED-Leuchtmittel; das Rathaus hat dafür inzwischen Fördermittel beantragt. Oder den Lückenschluss im Fußweg "Auf der Burg" bis zur Dorfstraße in Wenden; das Rathaus ist mit der Kostenermittlung beauftragt. Und erste Projekte zur Dorfentwicklung sind ebenfalls gestartet: Unter enger Beteiligung der Anlieger der Straße „Heuberg“ wurde die Sanierung und Umgestaltung der Straße geplant, Fördermittel wurden hierfür ebenso beantragt wie für die zeitgemäße Neugestaltung des Stöckser Friedhofs. 

Auch manche länger dauernde Vorhaben entwickeln sich: Bereits 2022 hatte die Gemeinde die Idee entwickelt und gemeinsam mit den Nachbargemeinden unserer Samtgemeinde entsprechendes Interesse beim Landkreis Nienburg angemeldet, in einem Pilotvorhaben ein bedarfsgerechtes Nahverkehrssystem durch flexible Bedienformen zu erproben, sog. „On-Demand-Verkehr“, anstatt häufig fast leere Busse zu ungünstigen Zeiten durch den Landkreis fahren zu lassen. Der Landkreis als verantwortlicher Verkehrsträger hat dieses Pilotvorhaben jetzt in sein neues integriertes Mobilitätskonzept aufgenommen. Das ist die Grundlage, um in den nächsten Jahren tatsächlich wesentliche Neuerungen und Verbesserungen zu erreichen. Wir sind gespannt.

Ebenfalls seit 2022 gibt es in den Ortsteilen Stöckse und Wenden jeweils konkreter werdende Planungen für Energieparks mit Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Diese bedürfen in Deutschland umfangreicher, mehrjähriger Planungs- und Genehmigungsverfahren. Doch damit geht es voran: Gemeinde- und Samtgemeinderat haben die notwendigen Bauleitplanverfahren in die Wege geleitet, und Umweltgutachter haben über ein Jahr hinweg die Tier- und Pflanzenwelt auf den geplanten Standorten im jahreszeitlichen Verlauf beobachtet und dokumentiert. Andere Entscheidungsträger, die sog. Träger öffentlicher Belange, sind um ihre fachliche Einschätzung gebeten worden. Alle diese umfangreichen Erkenntnisse werden von den Planungsbüros der Projektierer derzeit in die Planungen eingearbeitet und danach zur abschließenden Entscheidung an die zuständigen Räte gegeben. Erst danach kann die notwendige Baugenehmigung beantragt werden. Dies alles dauert leider seine Zeit, und so gehen die Planer von ersten Baumaßnahmen erst in 2027 aus.

Mit anderen Bauprojekten geht es dagegen zügig und sichtbar voran: Ende Januar haben die Erdarbeiten begonnen für das ServiceCenter mit 24/7 Tante Enso-Supermarkt, Hausarztpraxis und seniorengerechten Wohnungen mit Betreuungsangebot, im April folgte die feierliche Grundsteinlegung, und im September war bereits Richtfest. Viele freuen sich schon auf die Einweihung im Juni nächsten Jahres. Im Mai haben dann auch die Arbeiten für den neuen Kindergarten direkt neben der Sporthalle begonnen, den die Johanniter bauen und betreiben, und Mitte Dezember wehte auch dort der Richtkranz auf dem Dach. Auch hier sehen wir im nächsten Jahr der Einweihung entgegen.

Zu Feiern haben wir aber auch jetzt schon in unserer Gemeinde, und das jedes Jahr mit neuem Anlass: Während in 2025 der Reit- und Fahrverein in der Krähe auf sein 100-Jähriges zurückblicken konnte, feierten in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Wenden sowie die Feuerwehrkapelle mit großem Festwochenende unter ebenso großer Beteiligung gemeinsam den 100. Jahrestag ihrer Gründung. Im nächsten Jahr wird die Freilichtbühne dann 75, und 2027 blickt der Schützenverein Wenden auf ein Jahrhundert zurück. 

Es wird also auch in Zukunft nicht langweilig werden in unserer Gemeinde, und viele tatkräftige Hände aus Stöckse, Wenden, Lohe und der Krähe werden in Vereinen, im Rat oder bei vielfältigen anderen Gelegenheiten daran mitwirken, dass sich unser Gemeinwesen weiter positiv verändert. Vielen Dank dafür! Bleiben wir optimistisch, was wir gemeinsam alles erreichen können.

Ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2026 wünscht
Ihr/Euer Bürgermeister
Holger Spreen

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